Bauverlauf

Es war ein langer Weg von der Idee bis zur Fertigstellung des Vereinsheimes der GroKaGe Malsch. Bereits Mitte der 80er Jahre reifte der Gedanke, sich eine eigene Immobilie zuzulegen. Zum einem sollten die auf zahlreiche Örtlichkeiten verteilten Utensilien des Vereins an einem zentralen Ort vereint werden, zum anderen benötigte die GroKaGe einen geeigneten Proberaum. Zu oft mussten in der Vergangenheit die einzelnen Gruppen auf eine Probe auf der Bürgerhausbühne verzichten. Mehrere Varianten, u.a. der ehemalige Güterbahnhof, der Bahnhof selbst, ja sogar eine alte Trafostation, alle Bauwerke wurde auf ihre Tauglichkeit überprüft und gleich wieder verworfen, So entschloss man sich, nicht zuletzt auf „Anraten“ der Finanzbehörde, etwas Eigenes zu schaffen. Nach der anfänglich etwas schwierigen Standortsuche konnte der Anbau der Bühnsporthalle verwirklicht werden. Erste Pläne vom Architekten Jochen Demmer fanden die Zustimmung der Generalversammlung am 27. April 2001. Ebenso wurde der Verwaltung ein gewisser finanzieller Spielraum zur Verfügung gestellt, der auch die Aufnahme eines Kredites erlaubte. Der eigens installierte Bauausschuss tagte mehrfach, die Pläne wurden einige Male überarbeitet, ehe mit den Vorarbeiten am Grundstück begonnen werden konnte. Am Samstag, den 16. März 2002 fielen die ersten Bäume, die Bauphase begann.

Gleich zu Beginn merkten die Verantwortlichen unter dem Präsidenten Werner Scherer, dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Rother sowie Bauleiter Eugen Bucherer, dass man die Bodenplatte an eine Fachfirma vergeben musste. Dadurch verzögerte sich der eigentliche Baubeginn und die zu erstellte Kalkulation erhielt ihren ersten Dämpfer. Am 27. Juli 2002 war es soweit: Fritz Weber, leider viel zu früh verstorbenes Mitglied, setzte den ersten Stein. Die Mauerarbeiten gingen anfangs recht zügig voran, es trafen sich zumeist mehrere arbeitswillige Mitglieder, die kräftig anpackten. Das änderte sich schlagartig, als im Herbst das Wetter schlechter wurde. Vor der Verlegung der Zwischendecke veränderten wir nochmals das Raumkonzept, um noch mehr Lagerfläche im Obergeschoss zu bekommen.

Der Anbau der Gemeinde Malsch war zwischenzeitlich fertig, so hätte der Zimmermann leichtes Spiel gehabt, um die Dachkonstruktion der GroKaGe anzugleichen. Am 25. April 2003 wurde das Richtfest gefeiert, danach stellte sich aber das große Problem ein: Unser Dach war zu hoch! Mit dem gesamten Aufbau hätte es in die Oberlichter der Sporthalle geragt. Viele Varianten und zahlreiche zusätzlichen Helfer und Berater, darunter Gerhard Meyer, schafften es letztlich, die geforderte Höhe einzuhalten. Der Deckel war drauf, langsam konnte mit dem Innenausbau begonnen werden. Mit Unterstützung des Bauhofes wurden aber erst noch die Abwasser-, Wasser- und Gasleitungen verlegt.

Als endlich die Fenster sowie das Rolltor eingebaut waren. Sollte zügig mit den Installationsarbeiten begonnen werden. Doch daraus wurde vorerst nichts. Erst als es uns gelang, mit Andreas „Felix“ Mackert ein Vereinsmitglied für diese Arbeiten zu gewinnen, ging es merklich vorwärts. Nach der Verlegung der Fußbodenheizung sowie des gesamten Aufbaus wurde dann am 4. August 2005 endlich der Estrich eingebracht. Dank dem unermüdlichen Einsatz von Michael Roos und Tibor Keppler, die sich auch für die Gipserarbeiten verantwortlich zeigten, konnte man nach knapp 4 Stunden ein gelungenes „Estrichfest“ feiern.

Nach nunmehr dreieinhalb Jähriger Bauzeit sind wir nahe zu fertig. Außer der Bodenplatte und der Holzkonstruktion des Daches wurden alle anderen Arbeiten von Vereinsmitgliedern durchgeführt! Dafür gilt unser aller Dank und Respekt!

Insgesamt wurden bis dato fast 6000 Arbeitsstunden geleistet. Hierbei gilt es vor allem Werner Scherer sowie seinem Nachfolger Klaus Kassel zu danken, ohne deren Engagement wären wir niemals so weit gekommen, Natürlich gibt’s es noch viele weiterer Helfer, die ein beträchtliches Stundenkonto vorzuweisen haben. Ihnen allen gilt unser ganz besonderer Dank.

Die GroKaGe Malsch verfügt nun über geeignete und ausreichende Lagerfläche, eine funktionierende Werkstatt, ein Sitzungszimmer, ein Büro sowie einen Proberaum, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Die GroKaGe Malsch möchte sich bei allen Personen, Firmen und Institutionen, allen Käufern von Bausteinen sowie allen Sponsoren herzlichst bedanken.

Sie alle haben mitgeholfen, dieses riesige Projekt zu verwirklichen!

 

Bauverlauf bis zur Offiziellen Einweihung am 12.11.2005

Mehr Bilder zum Bau des Narrennestes finden Sie in der Galerie

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